Christa und Dieter Grasedieck fördern mit ihrer Stiftung lokale Bildungsprojekte
Er hat alle Bildungs- und Ausbildungsstufen vom Schlosser bis zum Diplom-Ingenieur durchlaufen. Politisch war und ist die Sozialdemokratie seine Heimat. Als Stadtratsmitglied in Bottrop gestartet, dann Bürgermeister, um 1994 als direkt gewählter Abgeordneter in den Deutschen Bundestag zu wechseln. Viermal (!) direkt wiedergewählt, verabschiedete er sich 2009 in einen spannenden bis heute andauernden Unruhestand. Die Rede ist von Dieter Grasedieck, der während seiner Bundestagszeit auch Dorsten vertrat. Und in Dorsten war er darüber hinaus als aktiver Unterstützer der SPD ein stets willkommener Freund und Abgeordneter.
„Was weiter tun?“, fragten sich Dieter und seine Ehefrau Christa nach der langen Abgeordnetenzeit. Sie gründeten 2012 eine ihren Namen tragende Stiftung, die lokale Projekte im Bildungsbereich fördert. Beeindruckende 45.000 Euro beträgt der jährliche Förderbetrag. Darüber hinaus hat Dieter Grasedieck sein erarbeitetes Wissen über mehrere Jahrzehnte an junge Studierende weitervermittelt. Neben dem Doktorgrad gehört inzwischen auch der Professorentitel zu seinem Lebenslauf.
„Durch und durch ein Vorbild für unsere Gesellschaft“, so ein langjähriger Wegbegleiter über Dieter Grasedieck.