Dorsten und seine Schattenseiten

SPD hört zu, greift Probleme auf, fordert sofortige Verbesserungen

Wulfen-Barkenberg ist eine Musterstadt. Noch immer besuchen Architekturstudenten aus aller Welt den Dorstener Stadtteil, um zu lernen. Nicht nur Wohnungsbau, Verkehrssystem und das Kleinklimakonzept sind aufeinander abgestimmt, also vorbildlich für modernen Städtebau. Wer aber genauer hinsieht, erkennt auch, dass Planung und Umsetzung allein nicht ausreichen, um dauerhaft vor den Augen der Öffentlichkeit zu bestehen. Dann nämlich, wenn die Weiterentwicklung vernachlässigt wird. Wenn z. B. Sozialwohnungen an Gesellschaften verkauft werden, die mit dem Begriff SOZIAL nichts anfangen können. Wenn Mieter über Schimmel in den Wohnräumen klagen. Wenn das Wohnumfeld verkommt und Ratten über den Weg laufen. Wenn Klagen nicht gehört werden, aber die Mieten weiter steigen. Wenn also das Leben in der „Musterstadt“ zur Belastung wird. Die SPD hat den Bewohnern zugehört und will ihnen helfen, die Öffentlichkeit zu alarmieren. Dazu hat sie am Freitag, 29. August, die Presse um 15 Uhr eingeladen, um sich im Gespräch mit den Anwohnern ein eigenes Bild zu machen. Treffpunkt: Dimker Allee 9.