Was es braucht, ist Mut!

SPD Dorsten drängt auf Wohnungsneubau durch die DWG auf der Freifläche am Wulfener Markt

Mit der Absage des ins Auge gefassten Projekts auf der Freifläche des ehemaligen Einkaufszentrums am Wulfener Markts fürchten viele Menschen im Ortsteil einen langen Stillstand. Die SPD Dorsten drängt auf eine schnelle Lösung. Statt eines Investors muss die Stadt Dorsten selbst bzw. ihre eigene Wohnungsbaugesellschaft – die DWG (Dorstener Wohnungsbaugesellschaft) – neue, bezahlbare, moderne Wohnungen auf der Fläche bauen. „Was es braucht, ist Mut. Wir müssen als Stadt selbst tätig werden und nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag warten. Andere Städte machen es uns mit großem Erfolg vor. Statt die Köpfe in den Sand zu stecken, müssen wir nun anpacken“, betont der Vorsitzende der SPD Dorsten, Swen Coralic.

Zudem fordert die SPD Dorsten, dass auf der Freifläche auch Platz für Bürgerideen geschaffen wird. Denkbar ist, dort einen Mehrgenerationenspielplatz zu bauen. Auch dem Wunsch nach einem Café oder Eisdiele (Gewerbeflächen) soll entsprochen werden. Um Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen, sollen weitere Bürgerkonferenzen durchgeführt werden. „Wir sehen die Stadt Dorsten in der Verantwortung. Vor allem unsere Wohnungsbaugesellschaft (DWG) sowie unsere eigene Infrastruktur-Gesellschaft (InfraDOR) sind hier die Schlüssel und Instrumente für eine zukunftsorientierte, vernünftige Lösung“, unterstreicht Coralic.  

Die SPD Dorsten wird umgehend einen entsprechenden Antrag einreichen.